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Anti-Panik-Schloss

Auch wenn die Tür verschlossen ist, kann sie von der Innenseite durch einfaches Drücken der Klinke geöffnet werden.

DIN EN 179

Hauptzweck des Normentwurfs DIN EN 179 „Notausgangsverschlüsse mit Drücker oder Stoßplatte, für Türen in Rettungswegen - Anforderungen und Prüfverfahren“ ist die Überprüfung der Produkte hinsichtlich Ihrer Gebrauchstauglichkeit, um ein sicheres Entkommen durch eine Fluchttür mit nur einer einzigen Betätigung des Notausgangsverschlusses zu ermöglichen.

DIN EN 1906

DIN EN 1906 legt Anforderungen und Prüfverfahren für Türdrücker und Türknäufe fest. Geprüft werden Eigenschaften wie Dauerfunktion, Korrosionsbeständigkeit, freie Winkelbewegung und Versetzung.

Flüsterkomfort

Schlösser mit Flüsterkomfort haben eine speziell beschichtete Falle, durch die das Schließen der Tür besonders leise erfolgt. Der Einsatz von Schlössern mit Flüsterkomfort ist besonders in Hotels empfehlenswert.

Hinweise Anti-Panik-Schloss

Für die milock VARIfree-Montage dürfen nur bestimmte zugelassene Panikschlösser verwendet werden. Es müssen Anti-Panik-Schlösser verwendet werden, die für den Einsatz von Knaufzylindern / Freilaufzylindern zugelassen sind. Diese Panikschlösser sind für Schließmedien zugelassen, welche eine undefinierte Stellung der Zylinderschließnase ermöglichen. Standard Anti-Panik-Schlösser sind für milock VARIfree nicht einsetzbar. Im Umrüstungsfall bei vorhandenen Anti-Panik-Schlössern muss eine Prüfung erfolgen, ob das jeweils eingesetzte Schloss eine entsprechende Zulassung hat. Ist dies nicht der Fall, muss das Einsteckschloss ausgetauscht werden.

MIFARE

MIFARE ist eine weltweit verbreitete Technologie für kontaktlose Chipkarten auf Basis der ISO-Normen 7816 bzw. 14443A. Ursprünglich von Philips entwickelt, hat sich MIFARE inzwischen als internationaler De-facto-Standard durchgesetzt.

Programmierstation

Als Programmierstation wird ein Peripheriegerät für PCs zum Schreiben von Informationen auf RFID-Karten bezeichnet. Der Anschluss erfolgt in der Regel über die USB-Schnittstelle, die Programmierung mittels einer speziellen PC-Software. Übertragen werden die Daten durch einfaches Vorhalten der Karte.

RFID

Radio Frequency Identification (RFID) ist eine Technologie zur Identifikation und Lokalisierung von Objekten mit Hilfe elektromagnetischer Wellen. Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am Objekt befindet (z. B. Karte), und einem Lesegerät zum Auslesen und Interpretieren der Kennung (z.B. Elektronischer Beschlag, Elektronischer Zylinder, Wandleser etc.).

Selbstverriegelndes Anti-Panik-Schloss

Empfohlen für milock VARIfree Special. Die kleine zusätzliche Falle unter der eigentlichen Falle übermittelt den Zustand „Tür geschlossen“ an das Einsteckschloss, daraufhin fährt der Riegel automatisch aus. Fällt die Tür also ins Schloss, ist sie nicht nur zu, sondern auch verschlossen. Auch wenn die Tür verschlossen ist, kann sie von der Innenseite durch einfaches Drücken der Klinke geöffnet werden.

Tagesticket

Als Tagestickets werden Zutrittsberechtigungen für Offline-Komponenten bezeichnet, die jeweils nur einen Tag lang gültig sind. Sie sind auf der Karte des Berechtigten gespeichert und werden in der Regel automatisch über dessen tägliche Zutrittsbuchung an einem Schreib-Lese-Gerät verlängert. Wird die Karte im Online-System gesperrt, kann sie nicht verlängert und damit auch nicht mehr eingesetzt werden. Ein manuelles Sperren der betreffenden Offline-Komponenten ist nicht erforderlich. Der Einsatz von Tagestickets ist deshalb die effizienteste Methode zur Integration von On- und Offline-Systemen.

 

Praxisbeispiel:

Mitarbeiter Meyer hat auf seiner Mifare-Karte für das Online-System die Berechtigung für die Offline-Gerätegruppe „Flur 2“. Diese Berechtigung ver- längert er jeden Morgen tagesaktuell durch eine Zutrittsbuchung an einem Read-Write-Leser im Eingangsbereich.

Da Meyer die Urlaubsvertretung für den Mitarbeiter Schulze übernommen hat, benötigt er für eine Woche auch die Offline-Berechtigung für „Flur 1“. Diese lässt er sich entweder im Sekretariat über die Programmierstation oder bequem über das Online-Slaveterminal auf seine Karte schreiben. Die Berechtigung verlängert er dann eine Woche lang tagesaktuell.

Weil Mitarbeiter Friedrich erkrankt ist, benötigt Meyer kurzfristig auch die Berechtigung für den Serverraum, um eine Funktionsstörung der Klimaanlage zu überprüfen. Die Berechtigung für das Einzelgerät wird ihm für einen Tag auf seine Karte geschrieben.

Sollte Mitarbeiter Meyer seine Karte nach der Arbeit verlieren, wird sie einfach im Online-System gesperrt. Dadurch kann am nächsten Tag die Berechtigung für das Offline-System nicht verlängert werden. Ein manuelles Sperren der betreffenden Offline-Geräte vor Ort entfällt.

Toggle-Funktion (Dauertüröffnung)

Als Toggle-Funktion wird die Möglichkeit bezeichnet, ein elektronisches Türschloss durch längeres Vorhalten der Karte dauerhaft zu öffnen, bis es auf die selbe Weise wieder verschlossen wird. Diese optionale Funktion muss explizit freigeschaltet werden und eignet sich besonders für Seminar- und ähnliche Räume, die in bestimmten Situationen frei zugänglich sein sollen.

Transponder

Ein Transponder ist ein elektronisches Bauteil, das Funksignale empfangen und beantworten kann. Bei der Zutrittskontrolle u. ä. Anwendungen kommen in der Regel so genannte passive Transponder mit kurzer Reichweite zum Einsatz, die keine eigene Stromversorgung benötigen und dadurch geringe Bauformen wie Karten und Coins ermöglichen.

Öffnungsrichtung

Dornmaß (Maß „A“)

Bei der Montage von Schlössern nach DIN 18251 auf Objekt-, Funktions- und Wohnraumtüren:

  • Maß „A“ mindestens 55mm
  • Typische Maße: 55 / 60 / 65 / 70 / 80 / 90 / 100 (mm)
  • Bei einem Dornmaß unter 55mm muss eine Einzelfallprüfung durchgeführt werden.

 

Bei einer Montage auf Profilrahmentüren:

  • milock VARIfree mit Drücker und Knopf für Rahmentüren zur Vermeidung von Verletzungen werden Beschläge mit gekröpften Drückern und Knöpfen eingesetz.
  • Bei Schlössern für Rahmentüren Maß „A“ mindestens 27mm
  • Typische Maße: 30 / 35  / 40 / 45 (mm)
  • Bei einem Dornmaß unter 27mm muss eine Einzelfallprüfung durchgeführt werden.

Entfernung (Maß „B“)

Bei Schlössern für Objekt-, Funktions- und Wohnraumtüren: Standard DIN Maß „B“ = 72mm oder 92mm

Bei Schlössern für Profilrahmentüren: Maß „B“ = 92mm

Nuss / Drückervierkant (Maß „C“)

  • Maß „C“ = 8mm nach DIN 18251 für alle Standardschlösser
  • Maß „C“ = 9mm nach DIN 18250 für Feuerschutz- und Rauchschutzschlösser
  • Sonderformen: Maß „C“ = 9mm auch bei Standardschlössern

Türstärke (Maß „D“)

Türstärke (D) minimal: 40mm  //  Türstärke (D) maximal: 86mm

  • Bei Türstärken unter 40mm oder über 86mm muss eine Einzelfallprüfung durchgeführt werden. In diesen Fällen müssen die Maße Mi und Ma ermittelt werden.
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